artist statement

Artist Statement

In meiner Arbeit geht es um die Schaffung von Figurenwelten oder „Crowds“, die direkt aus dem Unterbewussten entstehen – ohne klare Planung, aber mit einer tiefen Verbindung zu den inneren Impulsen, die mich bewegen. Der spontane, intuitive Prozess ist für mich von größter Bedeutung, da ich in der Kunst keine festen Antworten suche, sondern den Raum öffnen möchte, in dem Emotionen und Energien der Figuren sich entfalten können. Jede Arbeit entsteht aus dem Moment heraus, als eine Antwort auf das, was mich innerlich beschäftigt, und zeigt die lebendige Dynamik zwischen dem Einzelnen und dem Kollektiv.


Meine meist bunten und großformatigen Arbeiten greifen das Thema der Vielfalt und der kollektiven Dynamik innerhalb von Gemeinschaften auf. Meine „Crowds“ reflektieren nicht nur die Vielfalt menschlicher Verbindungen, sondern auch die Art und Weise, wie wir als Individuen innerhalb der Gesellschaft miteinander verflochten sind und uns gegenseitig beeinflussen.


Die Figuren sind nie isoliert, sondern immer Teil eines größeren Ganzen. Doch ihre Einzigartigkeit bleibt in jedem Moment erhalten – sei es durch ihre Haltung, ihre Mimik oder die Art und Weise, wie sie in die Komposition eingebunden sind. Diese Balance zwischen der Individualität des Einzelnen und der Gemeinschaft als Ganzes zeigt, dass jeder Mensch einen wertvollen Beitrag zu einer dynamischen und lebendigen Gesellschaft leistet.

Die Farben, Formen und Dynamiken in meinen Arbeiten spiegeln wider, wie aus der Interaktion von Individuen eine Gesellschaft entsteht, die gleichzeitig vielfältig und harmonisch ist. Die Verschmelzung der Figuren, ihre körperliche, emotionale und energetische Verflechtung, verdeutlicht die ständige Wechselwirkung, die in jedem sozialen Kontext stattfindet. Obwohl jede Figur in ihrer Identität einzigartig bleibt, verschwimmen die Grenzen zwischen den Einzelnen und dem größeren sozialen Gewebe, in dem der Unterschied zwischen „Ich“ und „Wir“ oft fließend wird. So werden die vielen Figuren als lebendige Masse wahrgenommen.


Mit meinen „Crowds“ möchte ich dem Betrachter nicht nur die Schönheit der Vielfalt vor Augen führen, sondern auch die tiefe Verbundenheit aller Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit. Es geht mir darum, die einzigartige Rolle jedes Einzelnen innerhalb einer lebendigen Gemeinschaft zu würdigen und das kollektive Potenzial der Gesellschaft aufzuzeigen.


Meine bevorzugten Techniken – Ölpastellkreide in verschiedenen Härten, kombiniert mit Airbrush und Acryl-oder Ölfarbe auf Leinen oder Papier – ermöglichen es mir, diese Themen zu visualisieren. Diese Materialien und ihre unterschiedlichen Texturen verleihen den Figuren nicht nur ganz unterschiedliche Strukturen, sondern auch Tiefe und Realitätsnähe, wodurch ein dynamischer, vielschichtiger Raum entsteht. Auf diese Weise vermische ich die Facetten meines Alltags mit meiner Fantasie und fordern den Betrachter dazu auf, sich in meinen „Crowds“ zu verlieren, über die Grenzen von Einzelnen und Gesellschaft nachzudenken und die Schönheit in der Vielfalt und in der Wechselwirkung zwischen den Menschen zu entdecken.


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